Lernen in der Gemeinschaft – Sportmittelschule präsentierte ihr Schulkonzept

Großer Andrang herrschte auch heuer wieder beim Infotag der Sportmittelschule Hauzenberg. Über 150 Schülerinnen und Schüler, Eltern und sogar Großeltern folgten der Einladung der Schule und informierten sich über das seit Jahren bewährte pädagogische Konzept der Hauzenberger Schule. Die Vorstellung der Schule begann in der Turnhalle, wo verschiedene Sportgruppen den Gästen ein abwechslungsreiches Programm präsentierten. Gleich zu Beginn zeigten die Mädchen aus der Sportgruppe von Anna Wagner und Steffi Süß eine selbst erarbeitete Choreographie. Inspiriert von stimmungsvoller Musik, begeisterten sie das Publikum mit ausdrucksstarken sportakrobatischen und tänzerischen Elementen. Aber auch die Step Dance Mädels von Susanne Klausner ernteten für ihren Auftritt viel Applaus. Nicht nur der Sport, auch die Musik hat in der Sportmittelschule viel im Angebot. Das bewies die Schulband von Susanne Berger mit einem beeindruckenden Liedbeitrag. Auf den hohen pädagogischen Wert des Schulsports Judo, wies Trainer Manfred Wagner besonders hin. Mit seinen Schülern demonstrierte er grundlegende Wurfübungen, die bei Alt und Jung Anklang fanden. Schließlich kamen die jungen Gerätturnerinnen und -turner an die Reihe, die erst vor kurzem mit „Gold“ und „Silber“ bei der bayerischen Schulmeisterschaft aufhorchen ließen. Bei ihren turnerischen und akrobatischen Übungen stockte den Zuschauern oft der Atem. Zum Abschluss des Sportprogramms stellte Schulleiter Hans Simmerl den Gästen die erfolgreichsten Sportler der Schule vor. In kurzen Interviews berichteten Magdalena Schmid (Boogie-Woogie), Angelo Sigl (Fußball), Tobias Poschinger (Kart), Andi Luger (Stocksport), David Gruber (Skispringen), Daniel Stemplinger (Skilanglauf), Dominik Eder (Golf), Christina Würfl, Steffi Stockbauer und Leonie Peschl (Tischtennis) von ihren Erfolgen im Weltcup, bei deutschen und bayerischen Meisterschaften und ihren neuen sportlichen Hausforderungen und Zielen. Schulleiter Hans Simmerl sicherte ihnen jede nur mögliche Unterstützung seitens der Schule zu. Nach einer kurzen Pause durchliefen die zukünftigen Sportmittelschüler fünf Infostationen in der Schule. Sie nahmen dabei das Schulhaus, die Räumlichkeiten und besondere Einrichtungen, wie die Kletterwand und die Speed Soccer Anlage, in Augenschein und durften sie auch gleich selbst ausprobieren oder Werkstücke anfertigen. Geführt wurden sie von Schülern der SMV (Schülermitverantwortung). Den Eltern wurde inzwischen im Schülercafe vom Elternbeirat und den Soziales-Schülern von Sabine Hartl und Karin Blößl ein leckerer, kleiner Imbiss und Erfrischungsgetränke gereicht. Anschließend informierte sie Konrektorin Margit Uhrmann über das Schulkonzept der Sportmittelschule und betonte besonders den großen Wert des Ganztagsunterrichts für die Schüler. „Hier bliebt viel Zeit zum Üben, zum Wiederholen und zur individuellen Nachhilfe, und es bleibt auch noch Zeit für sportliche Aktivitäten. Das ist unser Erfolgsmodell“, so Margit Uhrmann. Die große Palette der schulischen Sportangebote präsentierte dann Rektor Hans Simmerl. Für ihn ist Sport die „Schule des Lebens“, weil die Kinder hier vieles lernen können – Teamfähigkeit, Disziplin, Konzentration, Ausdauer, Koordination, Erfolge und Misserfolge verarbeiten – was für ihre Persönlichkeitsentwicklung und für das weitere Leben sehr wertvoll und wichtig sei. Großen Wert legt die Schule auch auf eine ausgewogene Ernährung. Hedi Berlinger und Birgit Obermüller vom Küchenteam berichteten, dass im Schülercafe täglich frisch, gesund, vollwertig, mit Liebe und guten Zutaten gekocht werde. Und das zu einem sehr günstigen Preis von 2,50 Euro. Als einzige Schule in Niederbayern sei die Schulmensa der Sportmittelschule von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifiziert und ausgezeichnet worden. Schulleiter Simmerl lud die Eltern ein, sich zu Schulbeginn selbst von Qualität des Mittagstisches zu überzeugen und einmal gemeinsam mit den Kindern hier zu essen. Lehrerin Katrin Elmenreich warb anschließend bei den Eltern für das Lesekonzept der Schule, das darauf abzielt, die Lesekompetenz der Kinder gezielt zu fördern und nachhaltig zu verbessern. „Sinnerfassendes Lesen ist von kaum zu überschätzender Bedeutung für den schulischen Erfolg eines Kindes und hat deshalb in der Sportmittelschule einen sehr hohen Stellenwert“, so die engagierte Pädagogin. Jugendsozialarbeiterin Vanessa Matko stellte sich dann bei den Eltern noch kurz vor, informierte sie über ihre Arbeit an der Schule und bot ihnen jederzeit Unterstützung und Hilfe bei Problemen an. Zum Schluss beantwortete die Schulleitung noch Fragen der Eltern und bedankte sich für ihr großes Interesse am Infotag der Sportmittelschule. Mit vielen positiven Eindrücken verließen die künftigen Sportmittelschüler und ihre Eltern gegen Mittag das Schulhaus.

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