„Eine vorbildliche Schule“ (Netzwerk Ernährung)

Zu einer Sitzung der besonderen Art traf sich das Netzwerk Ernährung, das sich im Rahmen der Gesundheitsregion plus Passauer Land gegründet hat. In der Sport- Mittelschule Hauzenberg begrüßte stellv. Bürgermeister und stellvertretender Schulverbandsvorsitzender die Teilnehmer. Die Sport- Mittelschule ist mit 480 Schülerinnen und Schülern die derzeit Größte im Landkreis und durch das ganzheitliche Bewegungs-, sowie Ernährungskonzept einzigartig. Schulleiter Hans Simmerl betonte die Wichtigkeit der Ganztagesbetreuung als Beitrag zur Chancengleichheit. Die Sport- Mittelschule legt besonderen Wert auf Bewegung und Ernährung und dabei auch auf Kooperationen mit örtlichen Sportvereinen. Die Vereine hätten auch dadurch keine Nachwuchssorgen. Seit 20ß17 ist die Mittelschule als „Partnerschule im Wintersport“ anerkannt und kann somit das Langlaufzentrum in Breitenberg nutzen. Das Netzwerk Ernährung interessierte sich besonders für die vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gecoachte Mensa, die täglich 300-350 Schülerinnen und Schüler verköstigt. Die Gesunde Stadt Hauzenberg übernimmt dabei alle Fixkosten für die Mensa, die AWO die Personalkosten. So kann für 2,50 eine Mahlzeit angeboten werden. Die Mensa wurde vom Schulverband und mit Fördergeldern der Staatsregierung finanziert. Frau Gastinger, Fachlehrerin und Verpflegungsbeauftragte führte das Netzwerk durch die Räumlichkeiten. Sie erklärt, dass auch die älteren Schüler in der Mensa essen. Das hat mehrere Gründe. Das Essen ist gut, der Preis günstig und die Schüler werden bei Planungen und der Gestaltung der Mensa miteinbezogen. Mit Stolz verkündet sie, dass von 100 möglichen Punkten die Mensa 98 beim Coaching erreicht hat. Beim Einkauf wird auf Regionalität und saisonale Produkte geachtet. Das Fleisch kommt vom örtlichen Metzger, das Brot von der Vollkornbäckerei, der Apfelsaft wird teilweise selbst gepresst, der Honig wird selbst produziert und das Wasser ist „Waldwasser“ (einem LEADER- Kooperationsprojekt der letzten Förderperiode). Die Mitglieder des Netzwerk Ernährung waren begeistert und waren sich einig, dass das Konzept für den Landkreis besonderen Vorbildcharakter hat.

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