Hauzenberger Sportmittelschüler sind sicher in der Vertikalen unterwegs

Nachdem im vergangenen Dezember die Sportmittelschüler den Kletterschein „Toprope“ erfolgreich abgelegt haben, wagten sich nun vierzehn Schüler der insgesamt dreißig Kletterer an die zweite Prüfung zum Kletterschein „Vorstieg“. Dabei mussten die Schüler zeigen, dass sie sich auch ohne eingehängtes Seil in ihrer Seilschaft sicher in der Wand bewegen können. Das Seil kommt nun nämlich von unten und muss selbstständig mit nach oben gebracht werden. Damit werden natürlich auch die Aufgaben für den Sichernden wie für den Kletternden mehr und anspruchsvoller. Deshalb haben sich die Schüler auch in den letzten Wochen intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt, um ein höchstes Maß an Sicherheit im Unterricht zu gewährleisten. Inhalte waren hierbei unter anderem wie man Zwischensicherungen richtig einhängt, wie das Sichern des Vorsteigers funktioniert, wie man richtig stürzt und wie man Routen wieder abbaut. Außerdem wurden mehrmals hintersicherte Sturzweitendemonstrationen durchgeführt, damit die Schüler auf mögliche Gefahren von zu viel ausgegebenem Schlappseil aufmerksam gemacht werden. Für die Schule sind die Kletterscheine ein großer Gewinn, da die Schüler nicht nur kognitiv lernen, was Rücksicht, Verantwortungsübernahme und Zuverlässigkeit bedeuten, sondern dies im konkreten Tun sofort in ihrer Seilschaft umsetzen können und auch müssen. „Dieser Schein, wie auch das Klettern im Allgemeinen“, so sind sich die Kletterlehrer einig, „bringt nicht nur etwas für den Sport, sondern auch für das Leben.“

001
002
001
002
1/2